Dachbegrünung Teil 2

Hier ist für euch Teil 2 der Dachbegrünung.

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Wie der Dachdeckermeister eine Dachbegrünung aufbaut

Eine Dachbegrünung besteht aus mehreren Schichten. Die unterste Schicht besteht aus Vlies und trennt das eigentliche Dach von der Begrünung ab. Diese wird mit einer wasserdichten und wahlweise vor Wurzeln schützenden Folie kombiniert, um die optimale Schutzschicht zu gewährleisten. Darauf wird eine Speicherschutzmatte angebracht und Drainageelemente ausgelegt. Hierdurch wird Wasser gespeichert und Überschüssiges abgeleitet. Zusätzlich verlegt der Dachdeckermeister ein Filtervlies und baut einen Kontrollschacht ein. Zuletzt findet die eigentliche Begrünung mit einem entsprechenden Substrat und den Sprossen statt.

Extensive und intensive Begrünung

Dem Dachdeckermeister sollte vor dem Handwerk mitgeteilt werden, welche Art von Begrünung gewollt ist. Bei der extensiven Begrünung handelt es sich um die pflegeleichtere Variante. Sie wird normalerweise eher bei unzugänglichen Dächern gewählt, die vielleicht auch nicht so gut zu sehen sind. Entsprechend niedrig und weniger eindrucksvoll werden die Pflanzen.

Wird dem Dachdeckermeister gesagt, dass sich für eine intensive Begrünung entschieden wurde, muss er die die Dicke der Substratschicht deutlich höher anlegen. Somit können dann sogar Sträucher und Bäume angepflanzt werden. Beachten muss man allerdings, dass die Belastung des Daches und die Kosten höher werden.

Umweltschutz durch den Dachdeckermeister

Wenn der Dachdecker das Dach mit Pflanzen bebaut hat, hat dies vor allem in einer urbanen Umgebung Vorteile, denn die Pflanzen nehmen CO2 und andere Schadstoffe auf und unterstützen somit die Verbesserung des Klimas einer Stadt. Zusätzlich entlastet das grüne Dach die Kanalisation, da die Pflanzen Regenwasser aufnehmen. Ist ein Dach begrünt, bietet es außerdem Insekten und anderen Kleintieren ein neues Biotop.

Zusammengefasst kann die Umwelt mit einer Dachbegrünung vom Dachdeckermeister folgendermaßen geschont werden: